Rührgefäß für Epoxydharz Das Problem kennen sicher viele Leser, man möchte noch eben etwas am Modell mit  Epoxydharz ankleben und sucht in der Werkstatt verzeifelt nach einem geeigneten Gefäß  zum Anmischen von Harz, Härter und Baumwollpflocken.  Im letzten Jogurtbecher steht noch das Harzgemisch vom  Vortag, ein altes Marmeladenglas ist zu groß, was nun?  Die Lösung liegt sehr nah, Fragen Sie mal bei Ihrer  Lebenpartnerin oder Ehefrau nach, ob sie nicht eine  Dosierkugel aus einem Waschmittelpaket übrig hat.  Die Dosierkugeln sind in der Regel aus PE (Polypropylen), und das Material lässt sich  bekanntlich nicht kleben.  Die Dosierkugel wird auf eine Digitalwaage gestellt, und  das Harz kann darin abgewogen und gemischt werden.  Ein weiterer Tip: Zum Anrühren verwende ich seit Jahren  Holzstäbchen, die man bei einer großen Schnellimbisskette  mit den beiden „Goldenen Bögen“ bekommt. Diese liegen  dort und dienen zum Umrühren von Kaffee.  Man kann sie zum Anmischen von Harz, als Ruderhörner  oder Verstärkung bei Parkflyer und Schokie´s verwenden.  Bleiben Harzreste in der Dosierkugel zurück, so lassen Sie diese aushärten. Am nächsten  Tag kann das ausgehärtete Harz aus der Dosierkugel restlos, z.B. durch Zusammendrücken  mit der Hand, aus der Kugel entfernt werden. Die Dosierkugel steht dann wieder zur  Verfügung und wartet auf den nächsten Einsatz.  In meiner Werkstatt sind seit über 2 Jahren drei Dosierkugel im Einsatz, bisher musste noch  keine Dosierkugel ersetzt werden.   
Stand: 02/2013 ahrens-sander@t-online.de