Rührgefäß für EpoxydharzDas Problem kennen sicher viele Leser, man möchte noch eben etwas am Modell mitEpoxydharz ankleben und sucht in der Werkstatt verzeifelt nach einem geeigneten Gefäßzum Anmischen von Harz, Härter und Baumwollpflocken.Im letzten Jogurtbecher steht noch das Harzgemisch vomVortag, ein altes Marmeladenglas ist zu groß, was nun?Die Lösung liegt sehr nah, Fragen Sie mal bei IhrerLebenpartnerin oder Ehefrau nach, ob sie nicht eineDosierkugel aus einem Waschmittelpaket übrig hat.Die Dosierkugeln sind in der Regel aus PE (Polypropylen), und das Material lässt sichbekanntlich nicht kleben.Die Dosierkugel wird auf eine Digitalwaage gestellt, unddas Harz kann darin abgewogen und gemischt werden.Ein weiterer Tip: Zum Anrühren verwende ich seit JahrenHolzstäbchen, die man bei einer großen Schnellimbisskettemit den beiden „Goldenen Bögen“ bekommt. Diese liegendort und dienen zum Umrühren von Kaffee.Man kann sie zum Anmischen von Harz, als Ruderhörneroder Verstärkung bei Parkflyer und Schokie´s verwenden.Bleiben Harzreste in der Dosierkugel zurück, so lassen Sie diese aushärten. Am nächstenTag kann das ausgehärtete Harz aus der Dosierkugel restlos, z.B. durch Zusammendrückenmit der Hand, aus der Kugel entfernt werden. Die Dosierkugel steht dann wieder zurVerfügung und wartet auf den nächsten Einsatz.In meiner Werkstatt sind seit über 2 Jahren drei Dosierkugel im Einsatz, bisher musste nochkeine Dosierkugel ersetzt werden.